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it`s magic! Posts

it`s magic! – Showbericht

Nachdem ich es gestern erst einmal sacken lassen musste, will ich alle, die nicht dabei sein konnten, nicht länger warten lassen und ein wenig von unserer Show im Quatsch Comedy Club berichten.

Eines vorweg: Es war einfach nur großartig und wunderbar.

Und nun zu den Details.

Pünktlich um 19:30 Uhr eröffnete Martin Sierp die Show. Auf seine einmalig unterhaltsame und witzige Art stimmte er das Publikum auf das folgende Programm ein. Und dann war es auch schon Zeit für den ersten Zauberakt. Fabian Weiss ließ Knoten springen und Karten wandern.

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Die erste und fantastischste Mentaldarbietung des Abends folgte auf dem Fuß. Diamond Diaz tat etwas schier unmögliches. Sie konnte sämtliche Gegenstände benennen, die Timothy Trust vom Publikum gereicht wurden. Das klingt auf den ersten Blick einfach. Aber ich habe ja auch noch nicht erwähnt, dass Diamond mit verbundenen Augen auf der Bühne stand, während Timothy durch den Zuschauerraum wanderte. Sehr beeindruckend!

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Ob sich jemand die von Diamond genannten Lottozahlen notiert hat, weiß ich nicht. Aber wir werden ja sehen, ob es nächsten Samstag einen neuen Lottomillionär gibt.

Nach dieser Darbietung konnte Martin Sierp einen weiteren Höhepunkt der Show ankündigen. Es folgte die preisgekrönte Darbietung von Wolfgang Moser, bei der er aus einem Teekessel diverse unterschiedliche Getränke ausschenkt, obwohl eindeutig und unter Zeugen nur Wasser eingefüllt worden war. Faszinierend! (Fand auch das Publikum.)

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Mit den Getränken war das Publikum wunderbar für die Pause gerüstet. Diese währte aber zum Glück  nicht lang, denn es warteten noch einige wunderbare Darbietungen!

Den zweiten Teil eröffneten Abdul und Luigi. Sie hatten ein Problem, das sie gemeinsam mit Eros (einem Freiwilligen aus dem Publikum) zu lösen versuchten. Wie verhindern sie, dass der Kranz verloren geht? Schließlich wollten sie zu einer Beerdigung.

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Luigi ließ sich die Daumen beider Hände aneinander fesseln, um den Kranz sicher über dem Arm tragen zu können. Natürlich fiel er trotzdem herunter. Magie! Und auch der Stuhl des Zuschauers machte sich andauernd selbständig und klappte wie von Zauberhand zusammen. Und überhaupt muss man die zwei erlebt haben, denn den Wortwitz und die wunderbare Pseudomafiasprache kann ich hier nur schwer wiedergeben.

Im Anschluss an Abdul und Luigi durfte ich mich auf der Bühne ausprobieren. Abdul kündigte Sara Ritter an.

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Meine Vorhersage einer Telefonnummer stellte sich als richtig heraus. Und als ich mit Hilfe eines Fadens über das Leben und Erfüllung philosophierte, wurde es fast romantisch. Fabian stürmte dann plötzlich die Bühne und stellte die Behauptung auf, dass über unsere Show und die Meistermagier schon seit Tagen in allen Zeitungen berichtet wird. Und tatsächlich fanden wir auch auf einem Zeitungsschnipsel, den ein Zuschauer aus vielen frisch aus der Tageszeitung gerissenen Stückchen gezogen hat, das Wort Meistermagier.

Höchste Zeit für einen weiteren Meistermagier auf der Bühne. PC Muttan Curry Spectacular brachte das Publikum mit einer einzigartigen Mischung aus Comedy und magischen Effekten zum Lachen.

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Großartig, wie er „Cem Cem“ an wahre Magie glauben ließ. Dabei flogen die Papierbälle jedes Mal einfach nur über seinen Kopf.

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Auch hierbei handelte es sich übrigens um eine preisgekrönte Darbietung.

So langsam näherte sich die Show ihrem Ende. Den Abschluss bildete der grandiose Wolfgang Moser. Er ließ Unmengen Zucker aus seiner leeren Faust rieseln. Faszinierend. Und anschließend verschwand das Handy eines Zuschauers aus seiner Hand – während dieser damit eigentlich Wolfgang Moser filmte! Es erschien in einer verschlossenen Box wieder, die wiederum in einer verschlossenen Box steckte, die in einer verschlossenen Box steckte, die in einem Paket eingewickelt war.

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Da hinten links steht das Paket, in dem später das Handy wieder erschien. Großartig.

Tja, und das war er dann auch schon, mein Bericht. Es war ein grandioser Abend, den ich in wunderschöner Erinnerung behalten werde.

 

Abdul und Luigi

Die magischen Mafiosi Abdul und Luigi kehren zurück.

Gerade gestern habe ich bei Facebook eindeutige Beweise gesehen, dass es tatsächlich passieren wird.

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The boys are back in town!

 

Im Interview: Fabian Weiss

Mensch, wie schnell die Zeit vergeht. Plötzlich ist September. In vierzehn Tagen wird im Quatsch Comedy Club gezaubert und ich freue mich schon sehr darauf!

Vorher habe ich allerdings noch Fabian ausgequetscht. Er ist der Kopf hinter „it`s magic!“, denn er hatte die Idee zu dieser Show.

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Im Grunde genommen hätte ich ihn auch persönlich befragen können. Wir sehen uns nämlich ziemlich oft. Aber dann wäre der Charme der Email-Interviews irgendwie dahin, also musste auch er sich an den Laptop setzen und mir schreiben. Ha!

Das Ergebnis gibt`s nun hier im Blog.

Emailinterview mit Fabian Weiss (durchgeführt von Sara Ritter):

Sara Ritter: Wie bist du zum Zaubern gekommen?

Fabian Weiss: Meine Mama hat mir zum 7. Geburtstag einen Zauberer für meine Geburtstagsparty geschenkt. Das fand ich so toll, dass der Zauberer auf meinen Wunsch hin noch zwei weitere Jahre zu meinem Geburtstag gezaubert hat. Ungefähr zu der Zeit begann ich auch, mich intensiv mit der Zauberei zu beschäftigen und erste Kunststücke einzustudieren. Das ist jetzt schon über 30 Jahre her und ich erinnere mich daran, als wäre es erst gestern gewesen…

Bist du vor einer Show quirlig oder ruhst du in dir selbst? Pflegst du ein Ritual vor einer Show?

Eigentlich bin ich vor einer Show ruhig und vor allem konzentriert. In Gedanken gehe ich nochmal den Ablauf der Show durch. Auch etwas Anspannung ist immer dabei. Das ist aber wichtig, denn die Anspannung verwandelt sich während der Show in Energie und Konzentration.

Wie lange arbeitest du an einem Effekt, bis du ihn öffentlich aufführst?

Das ist unterschiedlich. Auf jeden Fall teste ich den Effekt zwischendurch bei Freunden und Bekannten, bevor er auf die „große“ Bühne kommt.

Wo kommen dir die besten Ideen?

Die kommen meistens dann, wenn ich überhaupt nicht damit rechne. Der Ort ist dabei gar nicht so wichtig. Meist grüble ich schon längere Zeit über eine Idee oder einen Effekt und irgendwann – meist in einem entspannten Moment – kommt die Lösung herbeigeflogen.

Welcher ist dein liebster Ort, um zu entspannen?

In einem schönen Café mit leckerem Kaffee.

Was hast du immer dabei, wenn du verreist?

Auf jeden Fall ein Kartenspiel, etwas Papier und einen Stift, um Ideen aufzuschreiben. Du hast mir ja schon öfter Notizbücher geschenkt. Und trotzdem liebe ich meine Loseblattsammlung mit Kritzeleien und Notizen.

Hast du ein Lebensmotto? Welches Zitat / Motto inspiriert dich?

„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“ Leider weiß ich nicht, von wem es stammt.

Welche Frage würdest du gern einmal gefragt werden? (Und dann beantworte sie uns doch gleich bitte auch.)

Wie ist es, eine regelmäßige Zaubershow in einem 5-Sterne-Luxushotel zu haben?

Antwort: Toll. 🙂

Vielen Dank, Fabi!

 

Interview mit Timothy Trust und Diamond

Mensch, bald ist die Runde perfekt. Ich habe gerade überlegt, ob ich mich selbst auch mal per Email interviewen sollte… Über mich steht hier nämlich bisher so gut wie gar nichts im Blog.

Aber kommen wir zu den Hauptpersonen des heutigen Beitrags: Timothy Trust und Diamond Diaz sind großartige Zauberkünstler, die ich sehr bewundere.

Sie haben die größte Herausforderung im Rahmen der Email-Interviews gehabt, denn sie mussten beide gemeinsam auf die Fragen antworten. Wie charmant und überaus witzig sie dies gemeistert haben, kann man nun hier nachlesen.

Timothy Trust und Diamond

Emailinterview mit Timothy Trust und Diamond

Sara Ritter: Wie seid ihr zum Zaubern gekommen?

Timothy: Zauberei an sich begeistert nur durch die Personen, die die Zauberei vorführen. In meiner Kindheit waren es die Zauberer auf den Kindergeburtstagen (insbesondere Igor Jedlin aus Berlin), später waren es David Copperfield und viele andere Zauberer, die mir in meiner Karriere begegneten.

Diamond: Ich war schon als Kind immer begeistert von Zauberern und wollte immer auf die Bühne, um mitzuhelfen. Als ich dann mit 10 Jahren eine große Show eines lokalen Zauberers sah, musste ich unbedingt lernen wie man zaubert und ich besuchte einen Kinderzauberkurs, kaufte Zauberbücher und nahm Kontakt zu anderen Zauberern in meiner Umgebung auf.

Wer ist euer Vorbild? Oder habt ihr gar mehrere? Verratet sie uns!

Timothy: Damals war es vor allen anderen David Copperfield, später auch Straßenzauberer wie Gazzo, Comedians wie Tommy Cooper, Mentalisten wie Santo und Monique, Illusionisten wie Siegfried and Roy und viele andere mehr!

Diamond: Hans Klok war und ist für mich schon immer der Inbegriff der perfekten Zaubershow. Aus der deutschen Zauberszene unter anderem Gaston, Topas, Alana u.v.m. In anderen Bereichen bin ich von der amerikanischen Comedian Amy Schumer begeistert.

Warum ist euer Vorbild euer Vorbild?

Timothy: Jeder der genannten hat die Zuschauer aufs Beste unterhalten!

Diamond: Sie alle haben ihren eigenen Stil und Charakter gefunden und trotzdem ein facettenreiches Programm.

Seid ihr vor einer Show quirlig oder ruht ihr in euch selbst? Pflegt ihr ein Ritual vor einer Show?

Timothy: Eher etwas quirlig und falls ich es nicht bin, trinke ich mehr Kaffee um es zu sein. Mein Ritual: Ich esse drei Stunden vor der Show ein warmes Essen. Wenn ich hungrig in die Show gehe, kann sie nichts werden.

Diamond: Meistens bin ich eher die Ruhige. Ich esse meistens gemeinsam mit Timothy vor der Show und mache dann mein Make up. Das ist immer gleich und gibt Sicherheit, wenn ich doch mal nervös bin. 

Wie lange arbeitet ihr an einem Effekt, bis ihr ihn öffentlich aufführt?

Timothy: Oftmals nicht lang genug. Die Verlockung bei einigen Effekten ist, dass man sie schon tricktechnisch vorführen kann, ohne eine echte Show dafür zu haben. Ein Effekt ist jedoch nichts ohne die dazugehörige Show. Das merkt man dann recht schnell. Daher mag ich Trickeffekte, deren Einübung lange dauert. Für die Säbelillusion und die Mentaldarbietung habe ich sicherlich mehr als 6 Monate gebraucht, bevor ich sie das erste Mal vorgeführt habe. Während dieser Probezeit sind dann auch Ideen hinsichtlich der Präsentation gekommen.

Diamond: In Berlin gibt es die viele Open Stages. Da kann man einfach auf die Bühne und vor einem hilflosen Publikum seine neuen Darbietungen ausprobieren. Das ist gut, da man sonst wenig Möglichkeiten hat, in einem professionellen Rahmen neue, noch nicht perfekte Nummern vorzuführen und an live Publikum auszuprobieren. Bis es das neue Kunststück dann in unsere reguläre Show schafft, können aber Monate oder manchmal sogar Jahre vergehen.

Wo kommen euch die besten Ideen?

Timothy: Mir kommen meine Ideen dadurch, dass ich auf Gebieten Erfahrungen sammle, für die ich mich begeistere – auch wenn die Beschäftigung mit diesen Themen erst einmal keinen direkt erkennbaren Sinn erkennen lassen für die Show. Auf diese Erfahrungen kann ich dann später zurückgreifen und sie sind ein Fundus an Kreativität. Konkret kreativ werde ich dann aber gern mit der Hilfe eines Coaches.

Diamond: Ich versuche mir so viele andere Shows (Theater, Musicals, Tanzshows etc.) anzusehen wie möglich. Ob live oder im Internet. Ich bin aber noch immer auf der Suche nach dem ultimativen Kreativ- und Ideenpool für mich. 

Welcher ist euer liebster Ort, um zu entspannen?

Timothy: Im Bett, wenn ich schlafe. Sonst bin ich nicht so der Entspannungstyp.

Diamond: Beim Spazierengehen mit meinem Hund Oskar.

Was habt ihr immer dabei, wenn ihr verreist?

Timothy: Handy, Nackenkissen, Kopfhörer.

Diamond: Ein Buch und Ohropax. 

Habt ihr ein Lebensmotto? Welches Zitat / Motto inspiriert euch?

Timothy: Das Schicksal gebe mir den Mut zu ändern, was zu ändern ist und die Geduld zu ertragen, was nicht zu ändern ist und die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden!

Diamond: Am Ende wird alles gut und ist es noch nicht gut, ist es noch nicht das Ende.

Wer ist euer Lieblingszauberer?

Timothy: Du natürlich, Sara!

Diamond: Wir spielen heute Abend unsere Säbelkistenillusion, deshalb sage ich jetzt am besten:  Timothy! 

Welche Frage würdet ihr gern einmal gefragt werden? (Und dann beantwortet sie uns doch gleich
bitte auch.)

Timothy: Kann man davon leben? Antwort: Naja, man lebt so am Existenzmaximum.

Diamond:  Möchtest du diesen Jahresvertrag für eine eigene Show in Las Vegas unterschreiben? Antwort: Ja! 

 

Vielen Dank!

Meine Lieblingsantwort ist natürlich die von Timothy auf die Frage nach dem Lieblingszauberer. Klar, ne? Hihi…

Facebook? Facebook.

Natürlich ist unsere Show „it`s magic!“ auch auf Facebook zu finden. Und es lohnt sich, dort regelmäßig vorbeizuschauen, denn sonst verpasst man das hölzerne Buch, bei dem man nur zur nächsten Seite blättern kann, wenn man das Rätsel gelöst hat…

Oder man verpasst das Video von den Flamingos auf Strandliegensuche…

Und nur, wer regelmäßig auf unserer Facebookseite vorbeischaut, sieht das neueste Video von Wolfgang Moser, wie er den Rubik`s Cube auf magische Art und Weise löst. (Übrigens sehr sehenswert, dieses Video!)

Neugierig? Hier gehts lang zur Facebookseite von „it`s magic!“.

Nachgefragt bei: Martin Sierp

Die inzwischen überaus beliebte Interviewreihe mit den Künstlern von „it`s magic!“ wird heute mit dem unnachahmlichen Martin Sierp fortgesetzt.

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Auch ihn quetschte ich per Email aus und habe sogar Antworten erhalten. Hier das Ergebnis:

Sara Ritter: Wie bist du zum Zaubern und zur Comedy gekommen?

Martin Sierp: Ich habe einfach mit 9 Jahren mit dem Zaubern angefangen – das war komisch und ist später lustig geworden.

Wolltest du immer Künstler werden oder gab`s da auch mal einen anderen Berufswunsch?

Eigentlich wollte ich unbedingt in den Öffentlichen Dienst, das war meinen Eltern aber zu unsicher.

Wer ist dein Vorbild? Oder hast du gar mehrere? Verrate sie uns!

Meine Vorbilder sind meine Söhne – das sind zwei ganz ganz tolle Jungs und außerdem haben die super Eltern.

Warum ist dein Vorbild dein Vorbild?

Aufgrund meines hohen Alters finde ich mich nicht mehr in unserer digitalen Welt zurecht. Da ist es ganz hilfreich, wenn man sich die Welt von zwei Experten erklären lassen kann.

Bist du vor einer Show quirlig oder ruhst du in dir selbst? Pflegst du ein Ritual vor einer Show?

Ich spüre eine quirlige Ruhe in mir. Als Ritual vor jeder Show ziehe ich mir immer Kleidung an. Wenn ich nackt auftrete, bin ich einfach nervöser und es kommt auch nicht so gut bei den Zuschauern an.

Wie lange arbeitest du an einem Effekt, bis du ihn öffentlich aufführst?

2 Minuten!

Wo kommen dir die besten Ideen?

Auf der Damentoilette!

Ha, mir auch! Welcher ist dein liebster Ort, um zu entspannen?

Am 14.09.2016 auf der Bühne vom Quatsch Comedy Club!

Was hast du immer dabei, wenn du verreist? 

Meinen Stuhl mit integriertem W-Lan. (Siehe Foto!)

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Hast du ein Lebensmotto? Welches Zitat / Motto inspiriert dich?

„Lass dich niemals interviewen und du wirst glücklicher sein!“ Konfuzius

Wer ist dein Lieblingszauberer?

Der große Thermomix!

Welche Frage würdest du gern einmal gefragt werden? (Und dann beantworte sie uns doch gleich
bitte auch.)

Ist das Interview jetzt zu Ende?

Ja!

Vielen Dank! 🙂 

Im Interview: Wolfgang Moser

Er ist der charmante Österreicher im „it`s magic!“-Team und amtierender Vize-Weltmeister der Zauberkunst.  Er entwickelt seine Zauberkunststücke selbst, erfindet neue und verbessert bekannte. Man nennt ihn auch die „Wundertüte auf zwei Beinen“, denn in seiner Show stellt er spielerisch die Logik auf den Kopf und verdreht die Wahrnehmung der Zuschauer. Dazu sieht er auch noch unfassbar gut aus!

Vor kurzem stand er mir Rede und Antwort. Wir führten ein Email-Interview, welches ich hier nun gern veröffentliche.

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Sara Ritter: Wie bist du zum Zaubern gekommen? 

Wolfgang Moser: Ich habe mir mit 13 Jahren aus Langeweile ein Zauberbuch gekauft (Pat Leonhards Zauberalmanach). Das perfekte Einsteigerbuch, in dem nicht nur Tricks erklärt werden, sondern auch wie man ein richtiger Zauberer werden kann plus sehr vielen guten Literaturempfehlungen. Damals war mich eigentlich klar, dass ich einmal Zauberer werden möchte…

Wer ist dein Vorbild? Oder hast du gar mehrere? Verrate sie uns!

David Devante, Derren Brown, Luke Jermay und noch viele andere…

Warum ist dein Vorbild dein Vorbild? 

Die drei oben genannten Zauberer bewundere ich nicht nur für ihre Kreativität, sondern besonders für ihre Fähigkeit nicht nur Tricks vorzuführen, sondern wahre Magie entstehen zu lassen. Richtige „Men of Mystery“. Das finde ich sehr faszinierend…

Bist du vor einer Show quirlig oder ruhst du in dir selbst? Pflegst du ein Ritual vor einer Show? 

Ich bin vor jeder Show extrem ruhig, sogar noch ruhiger als sonst :-). Mein Ritual vor jedem Auftritt besteht darin mir darüber Gedanken zu machen, wie toll mein Job ist…

Wie lange arbeitest du an einem Effekt, bis du ihn öffentlich aufführst?

Das ist ganz unterschiedlich und kommt immer auf den Effekt an. Manchmal sind es ein paar Stunden, manchmal mehrere Jahre.

Wo kommen dir die besten Ideen? 

Lesen, Theater, Kino.

Welcher ist dein liebster Ort, um zu entspannen? 

Mein Bett, das ist gleichzeitig auch mein liebstes Möbel in meiner Wohnung.

Was hast du immer dabei, wenn du verreist? 

Mein iPod voll mit Hörbüchern und Podcasts.

Hast du ein Lebensmotto? Welches Zitat / Motto inspiriert dich? 

„A Magician is not a magician because he knows tricks, but because he knows magic.“ – Harlan Tarbell

Wer ist dein Lieblingszauberer?

Ach, ich mag sie alle…

Vielen Dank für deine inspirierenden Antworten, Wolfgang. Ich freue mich darauf, dich im September auf der Bühne im Quatsch Comedy Club Berlin zu erleben.

Zwei unserer Meistermagier haben neue Preise gewonnen

Vom 08.07.2016 bis 10.07.2017 fand in Ratingen der Vorentscheid zur Deutschen Meisterschaft der Zauberkunst statt. Timothy Trust und Fabian Weiss haben sich erfolgreich für das magische Finale im Mai 2017 in Saarbrücken qualifiziert.

Timothy Trust gewann in der Rolle als Inder „PC Mutan Curry Spectacular“ den 1. Preis in der Kategorie Comedy.

(Foto: Michelle Spillner)
(Foto: Michelle Spillner)

Fabian Weiss erzauberte sich mit seinen magischen Cocktails den 3. Preis in der Sparte Parlor Magic.

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(Foto: Abi Dragnässer)

Wir wünschen beiden viel Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften 2017 in Saarbrücken! Und wir freuen uns auf ihre Auftritte bei „it`s magic!“ am 14.09.2016 im Quatsch Comedy Club Berlin.

Wer ist eigentlich: Timothy Trust

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Timothy Trust wurde 1971 in Berlin/Neukölln geboren und ist ein Mysterium. Er zaubert professionell seit über 20 Jahren und gewann mehrfach bei den Weltmeisterschaften der Zauberkunst in den Jahren 1997, 2000, 2006 und 2015. Über ihn als Person ist trotzdem wenig bekannt. Manch einer munkelt, er stamme von Zirkusartisten ab. Andere erzählen anderes. Fakt ist, dass er inzwischen fast die gesamte Welt bereist hat.

Schauen wir uns hier ein Video an, wo er gemeinsam mit seiner Partnerin Diamond Diaz zu sehen ist:

 

Wer ist eigentlich: Diamond Diaz

diamond_diaz_aDiamond Diaz zaubert bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr. Sie wurde in Karlsruhe geboren, lebt nunmehr in Berlin / Prenzlauer Berg.

Die Künstlerin ist mehrfache Preisträgerin, sie gewann unter anderem die „Hans Klok Trophy“ und zuletzt zusammen mit Timothy Trust bei den Weltmeisterschaften in Rimini den 3. Platz in „Stage Illusions“.

Aber ich will hier gar nicht so viel über diese sympathische Zauberin schreiben, schauen wir uns doch ihren Trailer an: